|
|
|
|
- Einstellungen: Kritisches Denken? Bitte melden!
- Vom Azubi zum Bankvorstand: Echt jetzt?
- Bankenverband vor Bundestagswahl diplomatisch
- GenoGPT im 3. Quartal 2025 erwartet
|
|
|
|
|
Liebe Newsletter-Leserinnen und -Leser,
die frohe Botschaft liest sich gut zu Jahresanfang: 93 % der deutschen Geldinstitute planen laut Studie zu Beginn von 2025 Einstellungen von neuen Mitarbeitenden. Doch bei näherem Hinsehen wird klar: Es müssen ja unter anderem viele ältere Kolleginnen und Kollegen schlicht ersetzt werden, die in Ruhestand gehen. Echte Stellen-Gewinne werden wohl schon rarer - und parallelen Personalabbau wird es weiterhin vielerorts geben. Darum ist es bloß eine Hoffnung, dass der Saldo überhaupt positiv ausfallen wird. Und interessanter Nebenfakt: Die Häuser suchen Menschen, die "kritisches Denken" beherrschen. Die aber gibt es offenbar zu wenig: https://www.dbv-gewerkschaft.de/umfrage-deutsche-banken-planen-2025-einstellungen-unklar-ob-saldo-positiv/
|
|
|
|
|
|
|
Ähnlich gelagert ist eine Anekdote aus der Finanzwirtschafts-Presse: Dort wird ein neuer Bank-Vorstand gefeiert, der a) mit 38 Jahren noch so faszinierend "jung" ist, und der b) auch noch den ganzen, geraden Weg vom "kleinen" Auszubildenden bis zum "großen" Vorstand gegangen ist. Es scheint - im Gegensatz dazu - inzwischen allzu selbstverständlich zu sein, dass die Leitung der Bank von irgendwoher teuer (und mit eher loser Bindung zur neuen Firma) eingekauft oder abgeworben wird. Dabei sollte es ein Qualitäts-Merkmal sein, wenn die Menschen an der Bankspitze sich selbst "von unten bis oben" erarbeitet haben, wie das Unternehmen funktioniert: https://www.dbv-gewerkschaft.de/vom-azubi-zum-bankvorstand-kein-gewoehnlicher-weg-mehr/
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Der Bundesverband der privaten Banken verzichtet vor der Bundestagswahl am 23. Februar auf ein klares Pro oder Contra zu den Positionen der Parteien. Stattdessen betont er allgemeiner, dass die deutschen Geldinstitute politisch von hemmender Regulierung befreit werden müssten, damit sie mehr Investitionen tätigen können und so ein Katalysator für die Volkswirtschaft sein können. Und, damit auch zusammenhängend: Die Banken sollten endlich raus aus der Darstellung als Risikofeld, sondern als notwendiger Teil der Ökonomie wahrgenommen werden: https://www.dbv-gewerkschaft.de/bankenverband-vor-bundestagswahl-ohne-harte-politische-kante/
|
|
|
|
|
|
|
|
Oliver Popp DBV-Newsletter
|
|
|
|
|
|
|
DBV, Kreuzstraße 20, 40210 Düsseldorf, www.dbv-gewerkschaft.de
|
|
|
|
|
|