Share this emailCopy the public link or share it on your favorite channel.
Unsere Themen heute:
  • Ein Call aus der Wanne und eine Präsentation im Bademantel
  • Folge von Arbeitszeitbetrug: Kündigung - und womöglich noch Detektivkosten
  • Mehr KI? Leider kann ich den eigenen Daten nicht trauen!
  • Ich bin empathisch - die anderen aber nicht
Liebe Newsletter-Leserinnen und -Leser,
die Jungen haben hohe Ansprüche und nehmen kein Blatt vor den Mund. So nehmen es viele ältere Kollegen und auch Führungskräfte wahr, wenn der Nachwuchs einsteigt. Und manche aus der Generation Z haben dann - folgerichtig - auch keine Scheu, intuitiv so zu arbeiten, wie sie es für richtig halten. Doch ist das nicht oft schlicht eine Korrektur des Über-Engagements und des Sich-Fremdbestimmen-Lassens, wie es die Babyboomer noch tolerieren? So lernte es eine Firmenchefin zu akzeptieren. Inklusive des Schaffenswerks zwischen heimischem Bad und Küche - was dann ok ist, wenn die Ergebnisse stimmen: https://www.dbv-gewerkschaft.de/generation-z-ein-call-aus-der-badewanne-und-eine-praesentation-im-bademantel-warum-nicht/
Wer im Betrieb angibt, zu arbeiten, in dieser Zeit tatsächlich aber ins Fitness-Studio geht - der oder die begeht Arbeitszeitbetrug und muss mit einer Kündigung rechnen. Nicht allseits bekannt ist der Umstand, dass der Arbeitgeber bei solchem (begründeten) Verdacht auch eine Detektei engagieren darf, um den Betrug nachzuweisen - und auch noch die Kosten der Ermittlung dem / der betroffenen Arbeitnehmenden in Rechnung stellen kann, urteilten Richter wieder einmal jüngst: https://www.dbv-gewerkschaft.de/arbeitszeitbetrug-kuendigung-rechtens-beschaeftigter-muss-zudem-detektivkosten-tragen/

Alle unsere Nachrichten
finden Sie wie immer hier gesammelt unter "Aktuell": https://www.dbv-gewerkschaft.de/themen/aktuelles/
Banken und Versicherungen müssen und wollen Systeme mit Künstlicher Intelligenz stärker als bislang nutzen, um gegenüber dem Wettbewerb zu bestehen. Aber das ist nicht so einfach: Viele Finanzunternehmen haben unter anderem stark veraltete Hard- und Software in ihrer IT, die sich nur mit großem Aufwand auf einen aktuellen, womöglich sogar progressiven Stand bringen lässt. Und daher sind Kunden- und Strukturdaten oft kaum in neuer Form verarbeitbar - viele Institute misstrauen der Verfügbarkeit und Migrierbarkeit der eigenen Datenbänke. Da sind einige Klimmzüge nötig, bevor die KI sinnvoll eingesetzt werden kann - selbst wenn die Organisation will: https://www.dbv-gewerkschaft.de/betrug-und-mangelnde-datenqualitaet-kosten-finanzwirtschaft-jaehrlich-millionen/
Vertrauen ist der Anfang von allem - damit warb lange Zeit ein großes deutsches Finanzinstitut. Doch kann sich diese richtige Erkenntnis nicht stets in den Arbeitsbeziehungen in den Banken und Versicherungen durchsetzen. Vielmehr vertrauen die meisten Beschäftigten ihrer eigenen Empathie - aber sie trauen Kollegen und Chefs oft nicht das gleiche Mitgefühl zu. Deshalb arbeiten viele Teams wie mit angezogener Handbremse - bloß keine Angriffsfläche bieten. Indes: Wer sich offen zeigt und womöglich sogar "verletzlich", ist nicht schwach, sondern das Gegenteil: https://www.dbv-gewerkschaft.de/empathie-im-job-habt-mut-euch-mitfuehlend-und-verletzlich-zu-zeigen/

Oliver Popp
DBV-Newsletter
Wir freuen uns auf ihre Nachricht bzw. Reaktion - bitte allerdings nicht als Antwort (Reply) an diese Newsletter-Mailadresse, sondern gern an newsletter@dbv-gewerkschaft.de

Freundliche Grüße - Ihr DBV

Wenn Sie noch kein Mitglied im DBV sind:
Hier können Sie sich anmelden

Wenn Sie sich austragen wollen, schreiben Sie bitte
eine kurze E-Mail an:
abmeldung@dbv-newsletter.de
Der obligatorische Austragen-Link funktioniert leider nicht.

DBV, Kreuzstraße 20, 40210 Düsseldorf
www.dbv-gewerkschaft.de
In deinem Browser anzeigen