Share this emailCopy the public link or share it on your favorite channel.
Unsere Themen heute:
  • Gruppenfoto und Treibstoff für JP Morgan-Lauf in Frankfurt - plus Stammtisch
  • Fast 3 Millionen ohne Abschluss
  • Klarna: Loggt euch bitte alle mal schnell ein!
  • Helaba: Test in Offenbach
  • Die KI wird schon wissen, was wir brauchen
Liebe Newsletter-Leserinnen und -Leser,
3, 2, 1, Start: Am 4. Juni 2025 gehen 19:00 Uhr wieder tausende Lauffreunde in Frankfurt auf die 5-km-Strecke der "JP Morgan Corporate Challenge".
Zur Einstimmung für alle Athleten, die sich mit dem DBV verbunden fühlen, laden wir die Läuferinnen und Läufer (gern schon im Laufdress) sowie Unterstützende und Fans (auch, wer nur anfeuert!) an diesem 4.6. (Mittwoch) um 17:30 Uhr zu einem kleinen "Aufwärmen" ein. Wir wollen in Form eines sportlichen Gruppen-Fotos zeigen, wer alles Teil unserer "Familie" ist. Anschließend geben wir Euch eine kräftige Stärkung für den Lauf mit. Unser Treffpunkt ist dann um 17:30 Uhr das große blaue €-(Euro)-Zeichen am Willy-Brandt-Platz vor der ehemaligen EZB. Von dort sind die Startpunkte des JP-Morgan-Laufs am Gotheplatz und am Opernplatz leicht erreichbar. Wir freuen uns! Wenn möglich, meldet Euch gern kurz per Mail an popp@dbv-gewerkschaft.de an, ob ihr vorbeikommt. Herzlichen Dank...
Wer dann noch Interesse an längerem Austausch hat, kommt einige Tage später einfach zum unserem DBV-Stammtisch am 12. Juni 2025 (Do) ab 17 Uhr in die Wirtschaft "Mutter Ernst", neu in der Rahmhofstraße 2-4 in 60313 Frankfurt. Diort gibt's nette KollegInnen auch aus anderen Häusern, fachlichen Rat vom DBV und leckere hessische Küche. Auch hier ist eine kurze Teilnahme-Nachricht an popp@dbv-gewerkschaft.de klasse!
2,8 Millionen jüngere Leute zwischen 20 und 35 Jahren haben keine echte Eintrittskarte ins Berufsleben. Denn ihnen fehlt der Berufsabschluss. Die Ursachen liegen in einem sehr standardisierten Bildungssystem, bei den viel zu wenig ausbildenden Unternehmen, auch bei der Jugend selbst, die manchmal den nur vermeintlich leichteren Weg wählt. Am Ende reden Arbeitgeber, Azubis und Bildungsträger aneinander vorbei - und laufen in ein doppeltes Debakel. Weder kann die nächste Generation der ach so gesuchten Fachkräfte herangebildet werden, noch bekommen die Jungen eine wirkliche Perspektive: https://www.dbv-gewerkschaft.de/ein-bremsklotz-fuer-das-land-28-millionen-junge-ohne-berufsabschluss/
"Stockholm - Wir haben ein Problem!" Der inzwischen sehr große schwedische Zahlungsdienstleister Klarna will sich für den Börsengang hübsch machen. Und dazu dienen auch stark gedrückte Personalkosten - Klarna baut derzeit von 5000 auf 2000 Arbeitsplätze ab. Vor allem im Kundenservice übernimmt die Ki die Jobs vom Menschen. Und hier hapert es nun: Offenbar kann der Kollege Chatbot dann doch nicht so kompetent helfen, wie es die zunehmend genervten Kunden verlangen.
Nun will Klarna also dann doch wieder mehr Menschen unter Vertrag nehmen, die ein echtes Urteilsvermögen haben. Doch es sollen "moderne" Beschäftigte sein, die nun geworben werden. Bitte anschnallen: "Fans der Marke" oder Studis, die - wie man so hört - öfters mal gelangweilt im Café rumsitzen, sollen sich bald als Remote-Freelancer bereit halten und kurzfristig einloggen für eine kleine Klarna-Schicht, um unzufriedenen Kunden zu helfen. Vorteil: Sie sind flexibel und günstig. Nachteil: Ob sie den Service der Schweden professionell verbessern können, sei mal dahingestellt - ganz zu schweigen von den Arbeitsbedingungen: https://www.dbv-gewerkschaft.de/klarna-wir-brauchen-neue-mitarbeiter-bitte-mit-neuer-flexibilitaet/
Ausgiebiges Testen ist bei relevanten technischen Systemen Standard - das macht jede verantwortungsbewusste Bank, um ihre Geschäfte stabil am Laufen zu halten und Risiken zu mindern. Spätestens die Regulierer im In- und Ausland schauen bei der IT genauer hin.
Bei der Einrichtung der Arbeitsplätze fühlen sich dagegen so einige Kolleginnen und Kollegen wie Versuchskaninchen. Ups, im omnipräsenten Großraum-Geräuschteppich kann dann doch nicht konzentriert gearbeitet oder gleichzeitig telefoniert werden? Tja, die Aufzüge sind zu klein oder schlecht gesteuert, damit die Beschäftigten morgens zügig zur Arbeit und mittags zur Kantine und zurück kommen? Wichtige Ansprechpartner sind im neuen Setting nur schwer erreichbar?
Die Helaba will das nun ändern - und unterzieht ihre "New Work"-Etage einem ausführlichen Realitätscheck - im Campus in Offenbach: https://www.dbv-gewerkschaft.de/helaba-testet-auf-muster-etage-in-offenbach-neues-hybrides-arbeiten/
Und der Kartenanbieter Visa kooperiert mit ChatGPT-Entwickler OpenAI und will die Möglichkeit schaffen, dass wir der KI unsere Kreditkartendaten geben. Ziel: Die Maschine kauft dann (im besten Fall nach unseren klugen Voreinstellungen) bis zu bestimmten Budgets die Produkte ein, die wir im Stress nicht mehr schaffen zu konsumieren. Und von denen wir vielleicht gar nicht (mehr) wussten, dass wir sie wollen: https://www.dbv-gewerkschaft.de/kauft-die-ki-bald-fuer-uns-ein/

Neues aus Finanzwelt, Betriebswirklichkeit und Arbeitsrecht in kompakter Form? Hier konzentriert in unserer Rubrik "Aktuelles" mit vielen Kommentaren und Hintergründen: https://www.dbv-gewerkschaft.de/themen/aktuelles/

Oliver Popp
DBV-Newsletter
Wir freuen uns auf ihre Nachricht bzw. Reaktion - bitte allerdings nicht als Antwort (Reply) an diese Newsletter-Mailadresse, sondern gern an newsletter@dbv-gewerkschaft.de

Freundliche Grüße - Ihr DBV

Wenn Sie noch kein Mitglied im DBV sind:
Hier können Sie sich anmelden

Wenn Sie sich austragen wollen, schreiben Sie bitte
eine kurze E-Mail an:
abmeldung@dbv-newsletter.de
Der obligatorische Austragen-Link funktioniert leider nicht.

DBV, Kreuzstraße 20, 40210 Düsseldorf
www.dbv-gewerkschaft.de
In deinem Browser anzeigen