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Unsere Themen heute:
  • Gestaffelter Mindestlohn?
  • Sehr dosierte Streiks 2024
  • Deutsche Banken stellen mehr ein - nach Jahren des Abbaus, und um Lücken endlich zu füllen
  • Gesund trotz Krise? Ja, und vielmehr: Das Unternehmen, das in Gesundheit investiert, mildert jede Krise!
Liebe Newsletter-Leserinnen und -Leser,
nach langer Entscheidungsfindung soll der Mindestlohn in Deutschland nun steigen: von aktuell 12,82 Euro pro Arbeitsstunde auf 14,60 Euro ab Januar 2027. Dumping-Gehälter darunter sollen so unterbunden werden - um allen Menschen in Beschäftigung (wieder) ein menschenwürdiges Auskommen zu sichern. Doch besonders in Großstädten können unter anderem Alleinerziehende heute schon sehen: Auch der neue Satz wird kaum reichen! Deshalb gibt es nun auch in Deutschland die Diskussion, regional gestaffelte Mindestlöhne einzuführen. Aber auch dieses Konzept brächte neben Vorteilen schwerwiegende Nachteile: https://www.dbv-gewerkschaft.de/mehr-mindestlohn-dort-wo-es-besonders-teuer-ist/
Zu einem Streik aufzurufen ist gutes Recht aller Gewerkschaften wie dem DBV. Wir und Andere nutzen dies nicht leichtfertig, sondern wohlüberlegt als faires Mittel in Tarif-Auseinandersetzungen mit Arbeitgeberverbänden, um angemessene Gehaltsabschlüsse zu erreichen - und Nachdruck ist manchmal unerlässlich.
Die Statistik für 2024 bestätigt nun, das Klagen von Arbeitgeberseite über zu weit gehende Streiks keine Substanz haben: Deutsche Beschäftigte legten umgerechnet pro Kopf und Jahr nur für 10 Minuten ihre Arbeit nieder.
Insgesamt konnten die erreichten Tarifabschlüsse einige der Inflationsverluste seit 2020 ausgleichen - aber bei weitem nicht alle: https://www.dbv-gewerkschaft.de/deutschland-streikt-nur-10-minuten-pro-jahr/

Alle unsere Nachrichten
finden Sie wie immer hier gesammelt unter "Aktuell": https://www.dbv-gewerkschaft.de/themen/aktuelles/
Diese Schlagzeile ist weitgehend neu in diesem Jahrhundert: Die Banken stellen wieder ein! Nach zaghaftem Plus bereits 2023 waren es 2024 nun rund 6000 Kolleginnen und Kollegen, die die deutschen Kreditinstitute per Saldo mehr unter Arbeitsvertrag nahmen als sie entließen bzw. gehen ließen. Macht ein Plus von 1,1 % auf die Gesamtbranche gerechnet. Erfreulich. Wermutstropfen: Es ist vor allem die erst beginnende Reaktion vieler Banken, endlich die demografischen und fachlichen Lücken in den Belegschaften zu füllen, die schon lange erkenn- und behandelbar gewesen sind: https://www.dbv-gewerkschaft.de/zahl-der-beschaeftigten-in-banken-steigt-so-stark-wie-seit-25-jahren-nicht-mehr/
"Was können wir in dieser Krise einsparen? Hmm. Ach ja, dieses Gesundheitsbudget ist doch eh so diffus, da weiß doch keiner, was da bei rauskommt." Was manche Führungskraft hier als recht brauchbare kurzfristige Abhilfe ersinnt, fällt auf lange Sicht massiv zurück auf den betrieblichen Fuß. Denn krankgesparte, frustrierte Mitarbeitende sind eine Ursache für kommende, heftige Einbrüche. Wer dagegen etwas für die Gesunderhaltung der Beschäftigten tut, legt nebenbei und durchaus kostengünstig ein Fundament für findig entwickelte Produkte und besseren Kundenservice - und damit eine stärkere Position im Wettbewerb. Das ist kein Geheimnis: https://www.dbv-gewerkschaft.de/gesundheit-ein-weicher-faktor-der-in-der-krise-eingespart-werden-kann/

Oliver Popp
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