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Unsere Themen heute:
  • Mitmachen: Untersuchung von elektronischen Arbeitsmitteln und ihre Folgen
  • Der Rasenmäher? Mailand - bitte melden!
  • "Great Place to Work": Die Sehnsucht nach dem Prädikat
Liebe Newsletter-Leserinnen und -Leser,
unsere digitalen Helferlein sind auch auf Arbeit nicht mehr wegzudenken: Internetfähige Geräte schaffen vielfach schnellere Verbindungen und Ergebnisse. Sie bestimmen sehr weitgehend unsere Tage. Wir wollen in einer Umfrage wissen: Wie wirkt sich digitale Arbeit auf eigene Freiheiten und Wohlbefinden aus? Hier könnt ihr abstimmen: https://survey.unibw.de/Alwayson/
Die UniCredit kündigte ein offizielles, beziffertes Angebot zum Kauf der restlichen freien Commerzbank-Aktien an - und legt dennoch wichtige Karten nicht auf den Tisch. Zum einen ist der Kaufpreis an die Aktionäre derart unattraktiv, dass gar nicht von einem echten "Angebot" gesprochen werden kann. Vielmehr ist es "nur" ein Druckmittel, um die Coba-Spitze zur Verhandlung zu nötigen und aus der Reserve zu locken. Ein faires Verhalten sieht anders aus. Zudem lassen sich aus sozialer Sicht allenfalls Bruchstücke der neuen Strategie aus Mailand erkennen. So soll die Commerzbank wohl perspektivisch eine Cost-Income-Ratio von 35 % erreichen. Coba-Chefin Bettina Orlopp rechnete ganz rational aus, dass nur mittels eines Abbaus von zwei Dritteln (!) der aktuellen Arbeitsplätze in der deutschen Bank eine solch geringe Kostenquote erreichbar wäre. Also doch ein potenzieller Kahlschlag - den die UniCredit bisher von sich gewiesen hat. Es wird Zeit für Erklärungen aus Italien: https://www.dbv-gewerkschaft.de/coba-chefin-warnt-vor-massivem-personalabbau-in-folge-von-unicredit-plaenen/

Alle unsere Nachrichten
finden Sie wie immer hier gesammelt unter "Aktuell": https://www.dbv-gewerkschaft.de/themen/aktuelles/
Gerade in wirtschaftlicher Unsicherheit und Fachkräftemangel suchen Unternehmen eine offentlich sichtbare und bewerbbare Bestätigung. So ist zu erklären, dass sich für 2026 so viele Arbeitgeber wie noch nie um die recht begehrte Auszeichnung "Great Place to Work" beworben haben - 1141 Firmen. Und nicht weniger als 100 dürfen nun auch den Titel für ein Jahr tragen - als Ergebnis eines abgefragten Kriterien-Katalogs, der eine gute Arbeitskultur ausweisen soll. Spaß bei der Arbeit, gute Führung, angemessene Erfolgsbeteiligung - alles positiv abgehakt. Doch vielleicht ist ein gutes Arbeitsumfeld aus Mitarbeitersicht eher ein gewachsenes und fein gewobenes soziales Netz, dass sich eben nicht in schnell feststellbare Kategorien pressen lässt - zum Beispiel: Hört mir wirklich jemand zu?: https://www.dbv-gewerkschaft.de/great-place-to-work-beste-deutsche-arbeitgeber-2026-gekuert/

Oliver Popp
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