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- Flotte Charts? Eher Sinnestäuschung!
- Quoten? Vorgaben? Es geht auch ohne...
- Kümmere dich mal um die Kunden - aber erwarte keinen Dank
- Mehr Geld nur mit neuem Vertrag? Nein, sagt das höchste Arbeitsgericht
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Liebe Newsletter-Leserinnen und -Leser,
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in so manchen Unternehmen wollen "Change Manager" ihre Mit-Beschäftigten für die schöne neue KI-Welt begeistern - mittels bunter Präsentationen oder animierter Filme, die beweisen sollen, wie schlagartig produktiv die Firma mit den neuen maschinellen Agenten werde. Was aber zunächst oberflächlich eingespart wird, muss später mehrfach zurückgezahlt werden. In Form von Fehlerkorrektur der KI und dem Wiedergewinnen verlorener oder demotivierter menschlicher Talente: https://www.dbv-gewerkschaft.de/ki-verdraengt-einsteigerjobs-und-belastet-erfahrene-spezialisten/
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Einige Bankhäuser meinen offenbar, dass Quoten und Beschränkungen nötig sind, damit ihre Beschäftigten sich öfters im Büro sehen lassen und dort ungefiltert zusammenarbeiten. Ein Institut im Süden der Republik zeigt, dass es auch ohne Zwang geht. Bereits 45 % ihrer Arbeitszeit verbringen die Kollegen in der BayernLB (wieder) im Betrieb, mit weiter leicht steigender Tendenz - weil sie selbst Vorteile im ortlich vernetzten Arbeiten sehen. Auch an Montagen und Freitagen füllen sich aus freien Stücken mehr Büros. Vielleicht auch, weil die Münchner Kollegen wissen, dass sie weiterhin weitgehend ohne Auflagen dort schaffen können, wie sie es am besten vermögen: https://www.dbv-gewerkschaft.de/bayernlb-bleibt-locker-bei-homeoffice-regelung/
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Immer noch eine Extra-Meile - schließlich sind die Kunden (mit ihren Anfragen) unser wertvollstes Gut! Wer kennt diese Sprüche nicht aus der Firma - und folgt zugleich, solange es irgendwie geht. Extra-Anerkennung für sich können die meisten Service-Kolleginnen und -Kollegen dagegen nicht erwarten - im Gegenteil. Vielmehr gibt es für sie oft weniger Geld, begrenzte Karrieren und kaum Freiheiten bei den Arbeitszeiten. Kein Wunder, dass es dann vielen "an der Front" reicht: https://www.dbv-gewerkschaft.de/warum-mitarbeitende-an-der-frontline-vermehrt-kuendigen/
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Zuckerbrot und Peitsche? Das könnten manche Angestellte in einem Unternehmen gedacht haben, das ihnen mehr Grundgehalt anbot - aber nur, wenn sie einen neuen Arbeitsvertrag unterschrieben, der offenbar auch einige nachteilige Bedingungen bzw. Regelungen enthielt. Die meisten Mitarbeitenden entschieden sich nach Abwägen dafür - doch zum Beispiel eine Arbeitnehmerin blieb bei ihrem bisherigen Vertrag. Sie erhielt daraufhin zunächst keine Lohnerhöhung, und klagte dagegen. Die Richterinnen und Richter des BAG erntschieden dann jedoch, dass kein ausreichender Sachgrund feststellbar ist, warum die Kollegin materiell benachteiligt werden dürfe. Der Mehrlohn steht demnach auch ihr zu: https://www.dbv-gewerkschaft.de/bag-lohnerhoehung-nur-fuer-beschaeftigte-mit-neuvertrag/
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Oliver Popp DBV-Newsletter
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Wir freuen uns auf ihre Nachricht bzw. Reaktion - bitte allerdings nicht als Antwort (Reply) an diese Newsletter-Mailadresse, sondern gern an newsletter@dbv-gewerkschaft.de
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Freundliche Grüße - Ihr DBV
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