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Unsere Themen heute:
  • Nur eine "Note 3" für viele Banken - weil Risiken oft nicht wirklich vorhergesehen werden
  • 2,8 % mehr ab November für Beschäftigte in Öffentlichen Banken
  • Gehaltsnachteil von Frauen: Paarvergleich reicht als Nachweis von Diskriminierung
  • Microsoft Teams: Ab Dezember eine noch bessere Hilfe - oder ein "Schoßhündchen des Chefs"?
Liebe Newsletter-Leserinnen und -Leser,
die EZB vergibt für viele Banken lediglich die Schulnote 3. Doch anders als in der Jugend ist das eigentlich kein "zufriedenstellend". Denn die Aufseher bemängeln, das Bilanzrisiken in den Häusern allzuoft nur als formelle Prüfkriterien gesehen werden, die abzuarbeiten sind. Eine wirklich gelebte Kultur der Risiko-Vermeidung gebe es dagegen zu wenig - und noch immer Anreize, für "großes" Geschäft zu viel zu riskieren: https://www.dbv-gewerkschaft.de/bankenaufsicht-die-note-3-fuer-banken-ist-nicht-gut-genug/
Ab morgen (1. November 2025) erhöhen sich die Tarifgehälter der Kolleginnen und Kollegen in den Banken in öffentlicher Trägerschaft um weitere 2,8 %. Hier noch einmal die Info zu unserem Gesamtabschluss vom Oktober 2024 zum Nachlesen: https://www.dbv-gewerkschaft.de/wp-content/uploads/Tarifinfo-Nr.-3-2024-Oeffentliche-Banken-fin.pdf

Alle unsere Nachrichten
finden Sie wie immer hier gesammelt unter "Aktuell": https://www.dbv-gewerkschaft.de/themen/aktuelles/
Frauen liegen oft gegenüber männlichen Kollegen beim Gehalt zurück, obwohl sie in gleichem Umfang gleichwertige Tätigkeiten ausführen. Doch nun erleichtert das Bundesarbeitsgericht das Beheben des Missstandes: Es reicht schon, wenn die Klägerin in einem direkten Vergleich nachweisen kann, dass ein Kollege unfair mehr Einkommen erzielt. Der Vergleich von ganzen Gruppen ist der BAG-Entscheidung zu Folge dann nicht mehr nötig. Wenn der Arbeitgeber dann nicht stichhaltige Gründe der Ungleichbehandlung vorbringen kann, muss er der Frau die Gehaltsdifferenz nachzahlen: https://www.dbv-gewerkschaft.de/bag-paarvergleich-genuegt-zur-vermutung-einer-gehalts-diskriminierung/
MS Teams ist für viele ein geschätzter und unverzichtbarer Helfer. Ab Dezember soll das Zusammenarbeits-Tool ein neues Feature haben: Gerade verstreute Teams (und Chefs) in Großunternehmen sollen dann erfahren können, ob die Kollegen gerade im Bereich des Betriebs-WLANs mit ihrem Gerät angemeldet sind. Dies, um Projekte und Besprechungen zu erleichtern, so der (positive) Gedanke. Allerdings ist auch die Kehrseite denkbar: Eine bessere technische Kontrolle, ob sich alle "Schäfchen" auch wie gewünscht brav am Betriebsort befinden: https://www.dbv-gewerkschaft.de/microsoft-teams-ab-dezember-wirklich-team-staerkung-oder-eher-spion/

Oliver Popp
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