Share this emailCopy the public link or share it on your favorite channel.
Unsere Themen heute:
  • Commerzbank: Stellenabbau geht einvernehmlich voran
  • Teilzeit-Führung geht nicht? Von wegen: Sie kann sogar besser sein!
  • Einfrierender Arbeitsmarkt
  • Urteil: Rückzahlung von Ausbildungskosten nicht immer wirksam
Liebe Newsletter-Leserinnen und -Leser,
die Commerzbank verteidigt sich seit mehr als einem Jahr gegen den Übernahme-Kurs der UniCredit. Eine der Abwehrmöglichkeiten ist, die Coba-Anteile für die Italiener zu teuer zu machen. Und ein effizientes, spricht auch in den Personalkosten reduziertes Institut gilt für viele Aktionäre und Investoren als börsenwert-steigernd. Also einigten sich Geschäftsführung und Betriebsrat recht schnell auf einen Abbau von rund 3300 Vollzeit-Arbeitsplätzen im Inland. Und dies schreitet nun offenbar gut voran: In der ersten Welle von Altersteilzeit-Angeboten sagten fast die Hälfte der Angeschriebenen zu. Die Konditionen scheinen attraktiv und treffen auf Nachfrage - sodass die Sozialpartner in der Bank hoffen, mit Altersteilzeit und Vorruhestand den Abbau weitestgehend bewältigen zu können: https://www.dbv-gewerkschaft.de/betriebsrat-sieht-commerzbank-bei-stellenabbau-gut-vorankommen/
"Du - die Chefin ist nicht da. Dann kann das ja hier nichts werden!" Solch veraltete Muster von "guter" Führung halten sich noch immer. Stets präsente Führungskräfte sind aber noch lange nicht immer effektiv. Im Gegenteil: Selbstverantwortliche Teams blühen oft erst mit Teilzeit-Vorgesetzten auf, die nicht mit ständiger örtlicher Kontrolle am Start sind: https://www.dbv-gewerkschaft.de/meinung-warum-ist-teilzeit-fuehrung-nicht-schon-laengst-alltag/

Alle unsere Nachrichten
finden Sie wie immer hier gesammelt unter "Aktuell": https://www.dbv-gewerkschaft.de/themen/aktuelles/
Wir brauchen Sie nach wie vor - neue Fachkräfte in beinahe jeder Firma. Doch mit den Einstellungen halten sich Unternehmen immer mehr zurück - weil zu viele meist externe Faktoren ins Negative gedreht sind oder Unsicherheit verheißen. Nur noch knapp mehr als 1 Million Stellen haben deutsche Unternehmen aktuell zur Neubesetzung ausgeschrieben - vor drei Jahren im Nach-Corona-Aufholen waren es doppelt so viele. Dabei verpassen die zögerndern Arbeitgeber womöglich zugleich den Aufbau der Zukunft: https://www.dbv-gewerkschaft.de/einfrierender-arbeitsmarkt-unternehmen-bremsen-bei-einstellungen/
Du willst diese aufwändige Fortbildung? Oder - wir brauchen den Lehrgaang für dich, um Anforderung X zu erfüllen? Dann stimmen Arbeitgebende häufig zu - aber mit der Vereinbarung, dass die betreffenden Beschäftigten die oft hohen Bildungskosten zurückzahlen müssen, falls sie binnen eines gewissen Zeitraums danach (zum Beispiel 3 Jahre) aus dem Unternehmen etwa zu einem Wettbewerber ausscheiden. Doch nun hat ein Arbeitsgericht entschieden: Wenn solche Verträge die Angestellten unangemessen benachteiligen, sind sie manchmal unwirksam: https://www.dbv-gewerkschaft.de/arbeitsrecht-rueckzahlungsklausel-in-fortbildungsvertrag-haeufig-unwirksam/

Oliver Popp
DBV-Newsletter
Wir freuen uns auf ihre Nachricht bzw. Reaktion - bitte allerdings nicht als Antwort (Reply) an diese Newsletter-Mailadresse, sondern gern an newsletter@dbv-gewerkschaft.de

Freundliche Grüße - Ihr DBV

Wenn Sie noch kein Mitglied im DBV sind:
Hier können Sie sich anmelden

Wenn Sie sich austragen wollen, schreiben Sie bitte
eine kurze E-Mail an:
abmeldung@dbv-newsletter.de
Der obligatorische Austragen-Link funktioniert leider nicht.

DBV, Kreuzstraße 20, 40210 Düsseldorf
www.dbv-gewerkschaft.de
In deinem Browser anzeigen