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Unsere Themen heute:
  • KI trifft die Banken - aber für die Beschäftigten können solide Wege aufgebaut werden
  • Ein Finanztipp von Dirk Müller? Nein, leider nicht wirklich...
  • Aggressivere Kunden und heißere Sommer - und wie sieht es im Kopf aus?
  • Kundendaten flott in ChatGPT
Liebe Newsletter-Leserinnen und -Leser,
KI ist meist fehlerärmer und schneller als ein Mensch, wenn Zahlenreihen schematisch verarbeitet werden sollen - deswegen gehen repetetive Tätigkeiten zunehmend zur Maschine. Doch mit dem richtigen betrieblichen Instrumenten-Kasten können Beschäftigte neue Tätigkeiten erlernen und übernehmen - eine gewisse Veränderungs-Bereitschaft vorausgesetzt. Unternehmen geben sich bei wachsenden Personallücken deutlich mehr Mühe als noch vor 10 Jahren. Die Zukunft bietet also durchaus Perspektiven, um vielleicht sogar persönlich noch eine Karriere-Sprosse nach oben zu klettern oder eine sinnhaftere Berufung zu finden: https://www.dbv-gewerkschaft.de/dbv-sieht-positive-und-negative-seiten-von-ki-und-bewertet-beides-als-gestaltbar/
Künstliche Intelligenz wird immer leistungsfähiger - und demzufolge auch immer besser darin, wie ein echter Mensch zu erscheinen. So bieten im Internet inzwischen etliche "Mr. Dax" Dirk Müllers vermeintliche Finanzberatungsdienste an. Tatsächlich ist es aber gut gemachter Betrug - und das Geld ist später meist weg. Die echten Finanzgurus stehen nicht selten auf verlorenem Posten, die Maschen technisch oder per Gericht unterbinden zu lassen: https://www.dbv-gewerkschaft.de/wenn-ein-ki-gefaelschter-dirk-mueller-auf-betrugstour-geht/

Alle unsere Nachrichten
finden Sie wie immer hier gesammelt unter "Aktuell": https://www.dbv-gewerkschaft.de/themen/aktuelles/
Der TÜV Rheinland erhebt auch in diesem Jahr neue Trends - also eigentlich Risiken - für den Arbeitsschutz in deutschen Unternehmen. Darunter sind jüngst zunehmend gewaltbereitere Kunden, Cyber-Kriminelle oder auch heißere Sommer (sehen wir mal von 2025 ab). Dies alles betrifft auch geballt Finanzinstitute, und sie sind stark gehalten, darauf im Interesse und für die Gesunderhaltung ihrer Beschäftigten darauf zu reagieren. Ein Faktor fand in der Aufstellung offenbar keinen Platz: psychische Belastungen. Ein Viertel der Angestellten gab bereits an, selbst mental angeknackst zu sein - obwohl das nach wie vor oft ein Tabu ist: https://www.dbv-gewerkschaft.de/tuev-rheinland-sieht-aggressivere-kunden-und-heissere-sommer-als-risiken-beim-arbeitsschutz/
"Toll, dass uns die Bank für die E-Mail-Formulierung nun auch einen Zugang zu ChatGPT gegeben hat." - "Ja, echt super, wie leicht das nun von der Hand geht. Komm, dann gib auch mal kurz die Kundendaten für den Prozess X in die KI ein. Dann haben wir zehn Mal schneller ein Ergebnis als von Hand." Was an Stelle A erlaubt ist, muss noch lange nicht für Variante B statthaft sein. Auch wenn es ein geprüfter Rechner in der Bank ist - sensible Daten sind schnell aus der betrieblichen Kontrolle heraus auf ausländischen Servern - was beim Datenschutz Strafen nach sich ziehen kann: https://www.dbv-gewerkschaft.de/ki-wenn-kundendaten-in-chatgpt-landen-und-wenn-die-bank-nervt/

Oliver Popp
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