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Unsere Themen heute:
  • Höchstzahl: Fast 500 Millionen Arbeitsstunden "auf Kredit" von Kurzzeitkonten
  • Arbeitsort: Was sollte im Arbeitsvertrag geregelt sein?
  • Deutsche Bank investiert und spart zugleich in Privatkundenbank
  • Helaba prüft Übernahme der Aareal
Liebe Newsletter-Leserinnen und -Leser,
Flexibilität wird in der deutschen Arbeitswelt größer geschrieben. Die Beschäftigten haben laut Studie inzwischen fast 500 Millionen Stunden auf Arbeitszeitkonten angespart, also ins Plus vorgearbeitet. So hat jede(r) Angestellte im Schnitt eine Reserve von 6 zusätzlichen freien Tagen für sich selbst geschaffen. Zugleich aber ihren Arbeitgebern eine enorme Summe an Arbeitsleistung "als Kredit" gegeben, der nicht immer zeitnah abgezahlt wird. Zudem werden dadurch klassische Überstunden-Vergütungen teilweise umgangen: https://www.dbv-gewerkschaft.de/iab-studie-kurzzeitkonten-auf-rekordhoch/
In vielen schon lange laufenden Arbeitsverträgen ist die neue Arbeitswelt dagegen noch nicht voll angekommen - den andere Arbeitsorte als das Büro sind da oft nicht erwähnt, auch wenn die / der Betreffende schon längst regelmäßig auch dezentral arbeitet. Besser ist es, diesen neuen Mix besser schriftlich festzuhalten. Denn was gilt bei Streitfällen, bei Versetzungen - oder, wenn gar nichts Genaues geregelt ist?: https://www.dbv-gewerkschaft.de/was-der-arbeitsvertrag-ueber-den-arbeitsort-regeln-sollte/

Alle unsere Nachrichten finden Sie wie immer hier gesammelt unter "Aktuell": https://www.dbv-gewerkschaft.de/themen/aktuelles/
Es klingt zunächst wie "Hü" und "Hott" zugleich. Die Deutsche Bank will ihr Privatkundengeschäft auf ähnlich steilen Erfolgskurs bringen wie andere Geschäftsfelder - und setzt dafür immense Mittel an Geld und Personal zum Beispiel in der IT ein. Zur gleichen Zeit werden allerdings auch weiterhin Filialen in größerer Zahl geschlossen, wo bisher ein beachtlicher Teil des Geschäfts läuft. DBV-Vorsitzender Stephan Szukalski sieht den Kurs gleichwohl in Summe als positiv - doch bleibt zu verfolgen, ob die verschiedenen Ansätze sich wirklich ergänzen: https://www.dbv-gewerkschaft.de/deutsche-bank-investiert-und-spart-zugleich-in-privatkundenbank/
Die Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) analysiert einen möglichen Einstieg in den Immobilienfinanzierer Aareal. Das Geschäft ist dann sehr aussichtsreich, wenn sich die Märkte für Gewerbe-Immobilien ins Positive wenden: https://www.dbv-gewerkschaft.de/helaba-prueft-offenbar-uebernahme-des-immobilienfinanzierers-aareal/

Oliver Popp
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